Die Bürgerstiftung sagt Danke

Zum Jahresende konnte sich Gerhard Wirbel, der Schatzmeister der Bürgerstiftung Weingarten, zufrieden die Hände reiben. 4.255 € brachte ihm der Spendenaufruf Ende November in „Weingarten im Blick“ ein. Darunter befindet sich eine Spnede über 1.200 € der Firma E.P. Elektro-Projekt in Weingarten. Die Hälfte davon haben die Beschäftigten aus dem Erlös einer Tombola der Jubilar- und Weihnachtsfeier zusammengetragen, die andere Hälfte legte das Unternehmen drauf. Mit 225 € aus dem Verkauf seines Weingarten-Kalenders ist auch der Vorsitzende des Stiftungsrats Rudolf Bindig dabei.
Mit diesen Geldern kann die Bürgerstiftung gut gerüstet ihre Förderarbeit im laufenden Jahr angehen. Neben der Flüchtlingsarbeit geht es unter anderem um die Weiterführung des „Kultur Open Münsterplatz“
Allen Spendern sagt die Bürgerstiftung ein herzliches Dankeschön und wünscht ihnen wie allen Lesern von WiB viel Glück und Erfolg für 2016.

Text. Peter Didszun

Der Klassenkamerad aus Syrien -

Bürgerstiftung fördert Integrationsarbeit in der Schule am Martinsberg

Jeden Dienstagmittag kommen 25 Kinder in die Schule am Martinsberg. Es sind Flüchtlingskinder und sie kommen auf vielen verschiedenen Ländern: aus Rumänien, Bulgarien und Albanien etwa, aus Syrien oder aus dem Irak. Alle haben sie eines gemeinsam: sie sprechen wenig oder gar kein Deutsch. Ihre Familien haben eine schlimme Zeit der Flucht hinter sich und eine ungewisse Zukunft vor sich; – und sie haben so gut wie kein Geld. Sie besuchen zwei Vorbereitungsklassen der Grundschule und erhalten dort Deutschunterricht.

Dank der Unterstützung der Bürgerstiftung Weingarten können sie nun auch an der erweiterten Kernzeitbetreuung von 11:45 bis 14:45 Uhr, die vom Hort der dortigen Grundschule organisiert wird, teilnehmen. Sie essen gemeinsam. Bei Sport und Spiel üben sie nicht nur die deutsche Sprache im Umgang miteinander und mit ihren Betreuerinnen. Sie erleben auch die kulturellen Unterschiede zu den anderen Kindern ihrer Gruppe und sie lernen mit dieser Vielfalt umzugehen und sie akzeptieren.

Unterstützt, angeleitet und betreut werden sie dabei von Hortleiterin Marion Moritz und ihren Mitarbeiterinnen Petra Staiger und Susanne Leifrick. Sie sind ein engagiertes und kompetentes Team, das ihr Selbstverständnis auch dadurch zum Ausdruck bringt, dass sie von ihren „internationalen Klassen“ sprechen. Sie sind froh und dankbar für die Förderung durch die Bürgerstiftung. Im Regelfall müssen die Eltern eine Gebühr von monatlichHort Oberstadtschule 3 15 € bezahlen, wenn sie dieses zusätzliche Angebot für ihr Kind in Anspruch nehmen wollen. Für diese Eltern wäre das jedoch nicht erschwinglich.

Dabei wissen die Betreuerinnen: je früher die Integration der Kinder beginnt, desto größer ist die Erfolgschance. Dass man damit gar nicht früh genug anfangen kann, zeigt der Fall eines Jungen aus dem Irak, dessen Mutter auf der Flucht gestorben und dessen Vater schwer traumatisiert ist. Da ist es notwendig, dass ihm die Betreuerin nahebringt, dass und wie man mit alltäglichen Frustrationen umgehen kann, ohne sich mit anderen Kindern zu schlagen.

Regina Kollmann vom Vorstand der Bürgerstiftung sprach bei ihrem Informationsbesuch den Betreuerinnen ihre Hochachtung aus. Es sei eine offensichtlich richtige Entscheidung der Stiftung, diese ebenso notwendige wie segensreiche Integrationsarbeit zu fördern. Mit ihrem Einsatz von 4.500 € unterstütze die Stiftung damit die Bemühungen der Stadt und leiste einen Beitrag zur weiteren Entwicklung der Weingartens zu einem Ort, in der sich Menschen aller Herkunft zuhause fühen können,

Kollmann zufolge wird sich die Bürgerstiftung noch mit einem weiteren Projekt in der Flüchtlingsarbeit engagieren. Sie finanziert einen „Willkommensordner“ für die Flüchtlinge, die demnächst zur Anschlussunterbringung in die Unterkunft an der Scherzachstraße einziehen werden. An der Zusammenstellung beteiligen sich die Caritas sowie freiwillige Studierende der Pädagogischen Hochschule Weingarten.

Damit geht für die Bürgerstiftung ein aktives Geschäftsjahr zu Ende, in der auch die Hospizbewegung Weingarten-Baienfurt-Baindt-Berg, das KOMM-Festival und, einmal mehr, die Schule am Martinsberg gefördert wurden, deren Schülern die Teilnahme am Kinder-Kunst-Friedens-Projekt der Hospiz-Bewegung ermöglicht wurde.

 

Ihre Spende hilft

Im Jahr 2014, dem ersten Jahr ihrer vollen Fördertätigkeit, hat die Bürgerstiftung sieben Projekte und zwei Einzelmaßnahmen gefördert und dabei rund 8.000 € eingesetzt. Auch in diesem Jahr ist die Stiftung aktiv. Aktuell unterstützt sie den Förderunterricht von 30 Schülern der Schule am Martinsberg ohne ausreichende Deutschkenntnisse. Weitere Anfragen liegen vor: für das KulturOpen Festival im kommenden Jahr auf dem Münsterplatz und für ein Projekt zur Gewaltprävention an Schulen.

Unterstützung findet die Bürgerstiftung einmal mehr von den Technischen Werken Schussental GmbH. Ihre Wohltätigkeitsaktion „Radeln für einen guten Zweck“ auf der Oberschwabenschau brachte 900 € ein, von denen 450 € der Bürgerstiftung zugute kamen.

In den kommenden Tagen und Wochen werden viele wohltätige Vereine und Gruppen an die Spendenbereitschaft der Bürger appellieren. Die Bürgerstiftung Weingarten ist hier eine erste Option – denn sie setzt sich zum Ziel, die Lebensqualität der Bürger unserer Stadt zu verbessern, und setzt dabei dort an, wo öffentliche Förderung nicht möglich, Unterstützung aber dennoch sinnvoll und geboten ist. Bitte beachten Sie unseren Flyer, der der jüngsten Ausgabe von WiB beiliegt. Wer sich unserer diesjährigen Spendenaktion “Von Bürgern für Bürger” anschließen will, findet die Bankverbindung auch auf unserer Seite “Dabei sein”.

 

Bürgerstiftung arbeitet an Vorschlägen der Stifterversammlung

Die in der Stifterversammlung vom 15, Juli vorgebrachten Vorschläge für die weitere Fördertätigkeit der Bürgerstiftung Weingarten werden nunmehr – nach einer urlaubsbedingten Pause – vom Vorstand in Angriff genommen und die notwendigen Kontakte mit den entsprechenden Ansprechpartnern hergestellt. Dies geht aus einer Mitteilung der Öffentlichkeitsbeauftragten der Stiftung Anke Martin hervor. Unter anderem berät der Vorstand über die Sprachförderung von Ausländerkindern und Asylsuchenden, die Ganztagsbetreuung von Grundschulkindern und die Förderung des Kinderhospizdienstes.

Das Grundstockvermögen der Stiftung ist im Jahre 2014 auf knapp 400.000 € angewachsen, dank der Übertragung von zwei Eigentumswohnungen, die der Stadt mit der Maßgabe geschenkt worden waren, sie später an die Bürgertstiftung zu übertragen. Die im Jahre 2014 durchgeführten Fördermaßnahmen hatten einen Umfang von 8.000 €. Dies geht aus dem Jahresbericht hervor, den der Vorstand auf der Stifterversammlung vorgetragen hat. Er ist mittlerweile im Internet auf der Homepage der Stiftung unter www.buergerstiftung-weingarten.de auf der Seite „Die Stiftung“ zugänglich

Erneut wendet sich die Bürgerstiftung an die Leser von „Weingarten im Blick“ mit der Bitte um Unterstützung. Ob es sich um eine Spende, eine Zustiftung oder um Vorschläge für die Fördertätigkeit handelt, mit ihrem Engagement nehmen sie Teil an der weiteren Entwicklung unserer lebenswerten Stadt, so Anke Martin. Über ihre Tätigkeit berichtet die Stiftung ausführlich auf ihrer Homepage.

 

 

 

 

Praxis Bilek spendet für Bürgerstiftung

Werbefotografie Werbefotografie

Ihr 25-jähriges Firmenjubiläum nahm die Praxis für Physiotherapie Gerold Bilek zun Anlass für eine Spende an die Bürgerstiftung Weingarten. Anlässlich der Jubiläumsfeier übergab der Inhaber einen Scheck über 500 € an den Stiftungsvorsitzenden Martin Springer. Die Summe wurde dann noch aufgestockt: Kunden der Firma und Mitarbeiter konnten die Kilometer erradeln, die dann in Euro umgesetzt wurden Auf diese Weise kamen weitere 121 € zusammen und damit eine Spendensumme von insgesamt 621 €

Die Bilder zeigen Gerold Bilek (Mitte), Martin Springer (rechts) und OB Ewald (links).

 

Stifterversammlung unterstützt Kurs der Bürgerstiftung

Zustimmung zu ihrer Fördertätigkeit ernteten Vorstand und Stiftungsrat in der jüngsten (zweiten) Stifterversammlung der Bürgerstiftung Weingarten am 17. Juli. Zugleich kamen aus den Reihen der Stifter mehrere Vorschläge für neue Projekte, die nun vom Vorstand weiter zu beraten und auszuarbeiten sind,

Zwar liegt die erste Stifterversammlung im Herbst des letzten Jahres noch keine zwölf Monate zurück. Jedoch haben Vorstand und Stiftungsrat beschlossen, dass die Versammlung künftig alsbald nach dem Jahresabschuss, also im Frühjahr, stattfinden soll. Die Stifter sollen zeitnah informiert werden und frühzeitig Gelegenehit haben, Anregungen für die Tätigkeit der Stiftung zu geben, wie es die Satzung vorsieht.

Im Berichtsjahr 2014 erreichte die Stiftung eine Bilanzsumme von annähernd 400.000 € – Dank der Übertragung von zwei Eigentumswohnungen, die der Stadt mit der Maßgabe geschenkt wurden, sie später an die Bürgerstiftung zu übergeben. Sieben Förderprojekte hat die Bürgerstiftung durchgeführt und in zwei Fällen Einzelpersonen in einer Notlage geholfen. Dafür wurden insgesamt ca. 8.000 € aufgewendet. Im laufenden Jahr wurden insbesondere die Hospizbewegung Weingarten – Baienfurt – Baindt – Berg gefördert, sowie das KOMM-Festival am 26. und 27. Juni.

Vorstandschef Martin Springer erläuterte den Teilnehmern anhand ausgewählter wie auch abgelehnter Anträge die Förderrichtlinien der Stiftung und ging dabei auch auf Rückfragen der Stifter ein. Seine Ausführungen fanden allgemein Anklang. Projektvorschläge aus dem Kreis der Teilnehmer betrafen unter anderem die Unterstützung des Tafelladens, das Café Poesie, einen Bürgerbus für soziale Einrichtungen und Obst für Schulkinder.

Über ihre Tätigkeit informiert die Bürgerstiftung ausführlich in der Presse, insbesondere in „Weingarten im Blick“, in der Schwäbischen Zeitung sowie auf ihrer Homepage: http://www.buergerstiftung-weingarten.de/

kultur findet stadt – mit der Bürgerstiftung

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kultur findet stadt – mit der Bürgerstiftung

 

Wenn am kommenden Freitag das zweitägige KOMM-Festival mit Darbietungen junger Artisten beginnt, die zwischen Zirkus und Theater angesiedelt sind, dann ist auch die Bürgerstiftung Weingarten als Sponsor dabei. Genauer gesagt: sie finanziert den Auftritt der Band Qfive, die am Samstag zwischen 15 und 16:30 Uhr Party-Stimmung auf dem Münsterplatz verbreiten soll.

Mit KOMM unterstützt die Bürgerstiftung ein Projekt des Kulturzentrums „Linse“, an dem sich auch die Studentenschaft der beiden Weingartener Hochschulen beteiligt. Mit KOMM will sich die „Linse“ „nach außen öffnen“, so Vorstandsmitglied Barbara Brugger. Sie will ein kulturelles Angebot auch außerhalb ihrer Räume anbieten, das inhaltlich breiter als bisher angelegt ist und Bürger aller Altergruppen anspricht. Insofern hat die Veranstaltung Pilotcharakter. Der Münsterplatz als Veranstaltungsort ist nicht zufällig ausgewählt, soll doch der Platz in seiner Funktion als Bindeglied zwischen der Stadt und den beiden Hochschulen auf dem Martinsberg und dem Töbele hervorgehoben werden.

Mit ihrem Engagement berücksichtigt die Bürgerstiftung, nach den Worten von Vorstandsmitglied Anke Martin, ein kulturelles Projekt mit großer Breitenwirkung und unterstützt damit zugleich die gewünschte Belebung des Münsterplatzes. Mit der Band Qfive habe man sich für eine Band entschieden, die aus fünf Lehrerinnen der näheren Region besteht und die für die Weingartener Musikszene eine Bereicherung darstellt.

Besuchen Sie uns auf unserer Homepage

http://www. http://www.buergerstiftung-weingarten.de/

 

 

Text: Peter Didszun

Bürgerstiftung unterstützt Hospizbewegung Weingarten-Baienfurt-Baindt-Berg

Hospizbewegung

Foto v.l.n.r.: Anke Martin/Bürgerstiftung Weingarten, Karen Christensen und Dorothea Baur/Hospizbewegung)

Anlässlich des Großen Marktes in Weingarten am 25. April bedankt sich die Hospizbewegung Weingarten-Baienfurt-Baindt-Berg bei der Bürgerstiftung Weingarten für die gesponserte Ausstattung für einen Infostand.

Erstmal hat sich die Bürgerstiftung Weingarten mit ihren Schwestern in Baienfurt und Berg und der Gemeinde Berg zusammengetan, um einen in diesen Gemeinden ehrenamtlich tätigen Verein zu unterstützen: die Hospizbewegung Weingarten-Baienfurt-Baindt-Berg. Die Hospizbewegung begleitet schwerkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen in dieser harten Zeit. Für ihre Tätigkeit ist der Verein auf Spenden angewiesen und daher um eine angemessene Öffentlichkeitsarbeit bemüht.

Zu diesem Zweck benötigt sie einen Informationsstand mit Schirm und Roll-up mit dem Logo der Hospizbewegung und suchte dafür einen Sponsor. Koordiniert von Dieter Rummler von der Bürgerstiftung Weingarten sind hier sind die örtlichen Bürgerstiftungen eingesprungen. Entsprechend der Einwohnerzahl übernimmt die Bürgerstiftung Weingarten mit 1074 € einen Anteil von ca. 60% der Kosten. Wie Vorstandsmitglied Anke Martin betonte, fördert die Bürgerstiftung damit nachhaltig das ehrenamtliche Engagement in der Stadt. Die Stiftung sieht die Förderung auch als einen Beitrag zur Vernetzung gemeinnütziger Tätigkeit.

 

 

Text: Peter Didszun
Bild: Anke Martin

TWS spendet für Bürgerstiftung

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Foto vlnr: Elfriede Martin/Stiftungsrat, Annika Lange/TWS, Sarah Sailer/TWS)

Die aktive Fördertätigkeit der Bürgerstiftung Weingarten – mit sieben Projekten und zwei Einzelmaßnahmen im vergangenen Jahr – wird in der lokalen und regionalen Öffentlichkeit positiv aufgenommen. Davon zeugt nicht zuletzt eine Spende der Technischen Werke Schussental. Die TWS unterstützt soziale Projekte direkt vor Ort. Sie habe sich daher gern für die Bürgerstiftung Weingarten engagiert. Aufgebracht wurde die Spende in einer Aktion der TWS auf ihrem Stand am Großen Markt Weingarten am 25. April. Unter dem Motto „LED-Lampen für einen guten Zweck“ wurden diese energiesparenden Leuchten  zu einem Vorzugspreis verkauft. Damit warb das Unternehmen für den sparsamen Umgang mit Energie. 55 dieser Lampen konnten an Marktbesucher verkauft werden. Den gesamten Erlös in Höhe von 275 € spendete die TWS der Bürgerstiftung.

Text: Peter Didszun
Bild: Anke Martin